N° 266-Mai 2018

Deutschsprachige Ausgabe  N° 266 Mai  2018

Liebe EUROCIRCLE – PARTNER,

Good News: Frühjahrsprognose 2018: Aufschwung hält trotz neuer Risiken an

2017 haben die Wachstumsraten für die EU und das Euro-Währungsgebiet die Erwartungen übertroffen und mit 2,4 Prozent den höchsten Stand seit 10 Jahren erreicht. Dieser Trend dürfte sich 2018 fortsetzen und auch 2019 nur leicht nachlassen. Erwartet werden 2,3 und 2,0 Prozent sowohl für die EU als auch für das Euro-Währungsgebiet. „Der Wirtschaftsaufschwung wird sich in Europa in diesem und im nächsten Jahr voraussichtlich mit solidem Tempo fortsetzen, sodass weitere Arbeitsplätze geschaffen werden können. Gleichzeitig nehmen aber auch die Risiken zu. Deshalb sollten wir die derzeit günstige Konjunkturlage nutzen und unsere Volkswirtschaften widerstandsfähiger machen“, sagte Kommissionsvizepräsident Valdis Dombrovskis. Der private Konsum ist nach wie vor stark. Gleichzeitig haben Exporte und Investitionen zugenommen. Die Arbeitslosigkeit geht weiter zurück und befindet sich derzeit in etwa auf Vorkrisenniveau. Die Wirtschaft ist aber in höherem Maße externen Risikofaktoren ausgesetzt, die sich verstärkt haben und sich auch stärker negativ auswirken. Das kräftige Wachstum begünstigt den weiteren Abbau der gesamtstaatlichen Defizite und öffentlichen Schuldenstände und verbessert die Arbeitsmarktbedingungen. So liegt das Gesamthaushaltsdefizit im Euro-Währungsgebiet derzeit bei weniger als 1 Prozent des BIP und dürfte in diesem Jahr in allen beteiligten Mitgliedstaaten unter die 3-Prozent-Marke fallen. Valdis Dombrovskis, Vizepräsident für den Euro und den sozialen Dialog, der auch für Finanzstabilität, Finanzdienstleistungen und Kapitalmarktunion zuständig ist, erklärte weiter: „Wir sollten Kapitalpuffer bilden, unsere Volkswirtschaften reformieren, um Produktivität und Investitionen zu fördern, und unser Wachstumsmodell integrativer gestalten. Dazu gehört auch, dass wir die Fundamente unserer Wirtschafts- und Währungsunion ausbauen.“

Beschäftigung ist so hoch wie nie zuvor – auf einigen Arbeitsmärkten wird es eng

Die Arbeitslosigkeit geht weiter zurück und befindet sich derzeit in etwa auf Vorkrisenniveau. In der EU dürfte sie noch abnehmen: von 7,6 Prozent im Jahr 2017 auf 7,1 Prozent im Jahr 2018 und 6,7 Prozent im Jahr 2019. Für das Euro-Währungsgebiet wird davon ausgegangen, dass die Arbeitslosenquote von 9,1 Prozent im Jahr 2017 auf 8,4 Prozent im Jahr 2018 und 7,9 Prozent im Jahr 2019 sinken wird Die Zahl der Erwerbstätigen im Euro-Währungsgebiet ist derzeit auf dem höchsten Stand seit der Einführung des Euro, doch ist der Arbeitsmarkt dort noch immer nicht ganz ausgelastet. In bestimmten Mitgliedstaaten ist nach wie vor hohe Arbeitslosigkeit zu beobachten, in anderen dagegen wird es bereits schwieriger, freie Stellen zu besetzen.

Das tun wir auch und verbleiben mit besten Grüßen bis zum Juni

 

Ihre   EC-Redaktion